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Frankfurter Buchmesse 2025

Meine Reise zur Frankfurter Buchmesse hat eigentlich schon im Jänner begonnen. Da habe ich beschlossen, ein Buch zu schreiben und im Oktober auf der Buchmesse zu lesen. In der Zwischenzeit ist viel passiert - Höhen und Tiefen. Und im August war mein 1. Buch "Zahlenchaos im Kopf" dann fertig 😊. 

Die letzten zwei Wochen war ich total nervös und schnell erschöpft. Alles hat mich gestresst und ich brauchte viele Pausen.

Ich habe schlecht geschlafen, lag am Abend ewig im Bett und konnte nicht einschlafen. Es war wirklich anstrengend. 

Am Freitag Früh bin ich zum Flughafen gefahren. Ab da war meine Nervosität wieder besser. Mittag bin ich in Frankfurt angekommen und dann zur Buchmesse gefahren. 

Am Freitag haben schon ein paar meiner Autorinnen-Kolleginnen gelesen. Ich habe mir eine Lesung angehört. 
Dann bin ich auf der Messe herumspaziert, habe mit ein paar Verlagen gesprochen und mir andere Bücher angeschaut. Eigentlich wollte ich mir ein Buch kaufen, aber ich konnte mich nicht entscheiden. 

Vielleicht habe ich einen Verlag für mein 2. Buch gefunden. Mal schauen... 

Am Abend war ich mit den anderen tollen Autorinnen aus The Writing Sessions von Svenja Hirsch essen. Es war so toll, die anderen kennen zu lernen und sich zu unterhalten. 😊 
Vorher kannten wir uns nur online. Das gemeinsame Buchschreiben hat uns zusammengeschweißt und wir sind eine Gruppe echt toller Frauen, die in den letzten Monaten ihr 1. Buch geschrieben und veröffentlicht haben. 😊 Wir haben auf uns und unsere Bücher angestoßen und gefeiert, dass wir jetzt als Autorinnnen in Frankfurt sind. Es war richtig toll! 😊

 

Dann kam der Samstag, der Tag meiner Lesung. Der Weg durch die Buchmesse bis zu unserem Stand war ein Hindernislauf mit einigen Umwegen, aber wir haben es hin geschafft. 
Ich habe mir die zwei Lesungen vor mir angehört. Je näher der Termin kam, desto nervöser wurde ich. Meine Großcousine und ihre beiden Kinder sind zu meiner Lesung gekommen, extra wegen mir. Das war so schön! 😊 Meine Großcousine wohnt in der Nähe von Frankfurt, deshalb sehen wir uns nicht so oft.

Die Lesung begann. Svenja Hirsch hat mich sehr lieb angekündigt. Danke, Svenja! 😊 
Ich war sehr nervös, aber mit der Zeit wurde es besser und ich konnte freier erzählen und vorlesen. Ich hatte das Gefühl, dass ich zu schnell rede, aber die anderen haben gesagt, es hat gut gepasst. Am Video habe ich im Nachhinein gesehen, dass ich teilweise sogar eher langsam gelesen habe. Es hat sich ganz anders angefühlt. Die Zeit vergeht während der Lesung auch sehr schnell. Das haben auch meine Kolleginnen so empfunden. 
Nach der Lesung hat unsere Fotografin Julia Sidorenkova noch coole Fotos von mir gemacht. Ich bin schon gespannt, wie sie dann aussehen, wenn ich sie bekomme.

 

Es war ein sehr komisches Gefühl, als die Lesung vorbei war. Es war so unrealistisch. Ich habe mich total gefreut und war echt stolz, aber es war nicht so ganz echt - vom Gefühl her.

 

Ich habe noch einige Zeit mit meiner Großcousine und den Kindern verbracht. Das war so schön! 😊 
Danach habe ich mir noch eine Lesung angehört, die war auch spannend. Es ging um Veränderung, man sollte sich sein Ziel bildlich vorstellen. Ich habe dabei gedacht, genau das habe ich mit meinem Buch gemacht und jetzt bin ich da - am Ziel. 😊

 

Meine Autorinnen-Kolleginnen und ihre Bücher möchte ich dir auch noch vorstellen: 

  • Susanne Bruning "Dein Hotel erfolgreich führen" 
  • Claudia Bantel "Leben mit Hund"
  • Steffi Schmid "Magazine machen's möglich"
  • Ariane Hartlieb "Mut zur Veränderung"
  • Claudia Haußmann "Spielerische Lernreisen" 
  • Heike Hensel "Be you and bloom"
  • Elisabeth Mader "Vom Sehen zum Fühlen"
  • Kerstin Pinger "wachgeküsst"
  • Anne zu Löwenstein "Wecke deinen Löwinnen-Mut" 
  • Tanja Zilg "ChatGPT Magie für Coaches"
  • Elisa Schmidt "Dein Wohlfühl-Zuhause" 

Am Abend waren wir noch mal zusammen essen. Es war echt lustig! 

 

Am Abend war ich noch aufgedreht und voller Ideen. Mein Hirn hat dann sofort angefangen, sich ein neues Projekt auszudenken. Das Ziel Buch schreiben und Frankfurter Buchmesse ist ja jetzt erledigt, dann kann ich jetzt das nächste beginnen. Mein ADHS-Hirn braucht immer etwas Neues und viel Dopamin. Ich möchte mal eine Pause machen können. Aber ich überlege mir jetzt, was ich als nächstes mache.

 

Am Sonntag war ich noch mit einer Kollegin frühstücken im Hotel. Es war noch einmal sehr nett. 


Als ich aus dem Hotel hinausging, merkte ich plötzlich, wie fertig und müde ich bin. Ich habe mir noch kurz die Innenstadt von Frankfurt angeschaut und mich dann in ein Cafe gesetzt, weil ich echt erschöpft war. Am liebsten würde ich mich nach Hause beamen, aber das geht leider nicht. 

Die Frankfurter Buchmesse war für mich ein voller Erfolg! 😊  

Ich habe tolle Leute kennengelernt, bin komplett aus meiner Comfortzone heraus gekommen, habe meine Angst besiegt, vor anderen zu sprechen, und es war ein unvergessliches Erlebnis. An meine 1. Buchmesse werde ich mich noch sehr lange erinnen! 😊 



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Kommentare: 1
  • #1

    Maria Margareta Koch (Sonntag, 02 November 2025 08:45)

    Hi Birgit. Glückwunsch zu deiner Lesung auf der Frankfurter Buchmesse und danke fürs Teilen. Ich hab bisher "nur" auf der LBM gelesen und dort ging es mir ähnlich wie dir. Toll, wenn wir mit unseren Themen in die Sichtbarkeit treten. Mein Protagonist Benni begegnet im dritten Buch, das ich über ihn geschrieben habe, seiner Scham für die Unfähigkeit, Lesen, Schreiben und mit Zahlen umgehen zu können. Er erlebt, dass das Erlernen der Gebärdensprache der Schlüssel für Kommunikation sein kann. Ich mag das Thema, Lösungen zu finden und werde nicht aufhören, darüber in meinen Romanen zu schreiben. Dir wünsch ich für dein super wichtiges Buch weiterhin viel Erfolg und hab vor, es bald zu lesen!

Mag. Birgit Schmidtgrabmer

Neustiftgasse 66/3/3

1070 Wien

 

[email protected]

 

private Klinische und Gesundheitspsychologin

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